Interviewthemen

Methodisches Vorgehen bzgl. Themen und Variablen der Interviews zur Analyse auf Organisationsebene.


Methodisches Vorgehen

Nachfolgend ist eine Übersicht der Themen und Variablen der Interviews zur Analyse auf Organisationsebene, jeweils mit der ersten Ebene des entsprechenden Themenbausteine, abgedruckt.

 

O Organisationseinheit Kollegium

Themenbausteine:

  • Aufgabenverteilung
  • Kommunikation und Kooperation
  • Weiterleitung interner / externer Informationen
  • Klima im Kollegium
  • Stärken, Schwächen und Probleme

OSL Organisationseinheit Schulleitung

Themenbausteine:

  • Aufgabenverteilung
  • Kommunikation und Kooperation
  • Informationen
  • Klima in der Schulleitung
  • Stärken, Schwächen und Probleme

OV Organisationseinheit Verwaltung

Themenbausteine:

  • Aufgabenverteilung
  • Kommunikation und Kooperation
  • Informationen
  • Klima in der Verwaltung
  • Stärken, Schwächen und Probleme

OV Organisationseinheit Schüler

Themenbausteine:

  • Aufgabenverteilung
  • Kommunikation und Kooperation
  • Weiterleitung interner / externer Informationen
  • Klima in der Schülerschaft
  • Stärken, Schwächen und Probleme

OE Organisationseinheit Eltern

Themenbausteine:

  • Aufgabenverteilung
  • Kommunikation und Kooperation
  • Weiterleitung interner / externer Informationen
  • Klima in der Elternschaft
  • Stärken, Schwächen und Probleme

OSS Organisationseinheit Schnittstellen zwischen den Organisationseinheiten

Themenbausteine:

  • Kommunikation und Kooperation
  • Weiterleitung interner / externer Informationen
  • Klima zwischen den verschiedenen Organisationseinheiten
  • Stärken, Schwächen und Probleme

Neben den, gezielt für die Organisationsebene, geführten Interviews wurden auch Daten der Interviews auf Unternehmensebene berücksichtigt, soweit sie für die jeweiligen Fragestellungen relevant waren. Weitere verwendete Daten wurden durch Dokumentenanalysen und Beobachtung der untersuchten Schule gewonnen.

Die Polyvalenzmatrizen wurden großformatig im Lehrerzimmer mit entsprechenden „Ausfüllhinweisen“ im Lehrerzimmer ausgehängt. Im Nachhinein wurden die Angaben der Lehrer durch den Evaluator teilweise ergänzt bzw. fehlerhafte Eintragungen korrigiert.

Kriterien und Vorgehen

Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der in den Interviews und in der Dokumentenanalyse erhobenen Daten.
Die Basis der Bewertung sind die arbeitspsychologisch begründeten Kriterien:

  • Unabhängigkeit der Organisationseinheit
  • Aufgabenzusammenhang innerhalb der Organisationseinheit
  • Einheit von Produkt und Organisation
  • Polyvalenz der Beschäftigten
  • Technisch organisatorische Konvergenz

Schema des Vorgehens

 

Für jedes Bewertungskriterium wurden einige Leitfragen formuliert, nach denen die vorliegenden Daten nach relevanter Informationen gesichtet wurden. Diese Merkmale wurden dann tabellarisch in Bedingungen für eine hohe Bewertung und Bedingungen für eine geringe Bewertung zusammengefasst.

Anschließend wurde das Kriterium anhand der vorliegenden Daten auf einer 5-stufigen Skala geratet und die Bewertung jeweils zusammenfassend begründet.

Eine grafische Darstellung der 5 Kriterien und ein Fazit schließen diese Bewertungsschritte ab.

Die relevanten Informationen der Interviews, der Beobachtungen sowie der Polyvalenzmatrizen, sind in verdichteter Form in den entsprechenden Auswertungstabellen wiedergegeben. Die vollständigen Daten sind im Anhang abgebildet.

Identifizierung der Teilaufgaben

Um die Teilaufgaben des Arbeitssystems zu erheben, wurden durch Vorüberlegungen zunächst mögliche Teilaufgaben des Arbeitssystems festgestellt. Danach wurden Polyvalenzmatrizen für die Schule erstellt, die von den Lehrern und Lehrerinnen ausgefüllt und um nicht aufgeführte Teilaufgaben ergänzt wurden.

Mit den Polyvalenzmatrizen kann die Situation zum Zeitpunkt der Erhebung erfasst werden. Die Matrix der jeweiligen unterrichteten Klassen kann nur als Momentaufnahme berücksichtigt werden. Die Matrix der Zuständigkeiten und Aufgaben ist nach Auskunft der Schulleitung relativ stabil. Bezüglich der erhobenen Lehrbefähigungen sind nur geringe Änderungen zu erwarten.

In der Polyvalenzmatrix der Unterrichtsfächer wurden für alle Lehrkräfte die Lehrbefähigungen notiert und außerdem erhoben, welche Lehrkraft welches Fach wie viele Stunden in der Woche unterrichtet. Anschließend wurden deskriptive Berechnungen durchgeführt, die genauere Aufschlüsse über die jeweilige Verteilung der Teilaufgabenbereiche in der Primäraufgabe ermöglichen.

In der Polyvalenzmatrix der unterrichteten Klassen wurde erfasst , mit wie vielen Stunden eine Lehrkraft welche Klasse unterrichtet. Hier wurden ebenfalls verschiedene Berechnungen durchgeführt, um die Informationen zu verdichten.

Während in den ersten beiden Matrizen vorwiegend die Primäraufgabe untersucht wurde, lenkt die Polyvalenzmatrix der Funktionen und Aufgaben die Aufmerksamkeit auf den Sekundäraufgabenbereich. Hier wurde erhoben, welche Lehrkraft welche Funktionen und Aufgaben übernimmt.

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