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Die Module von schulevaluation.de
sind darauf ausgerichtet, ein Qualitätsmanagement an Schulen dauerhaft
und funktionabel zu installieren. Bei der Entwicklung des Verfahrens spielten
daher nicht nur qualitätsprüfende sondern gleichermaßen
handlungsorientierte Kriterien eine Rolle.
Der Aufbau von schulevaluation.de orientiert sich an einem Gerüst
von 3 grundlegenden Perspektiven:
- Themenfokus
- Qualitätsfokus
- Personenfokus
1.
Themenfokus
Das Verfahren gliedert sich in 8 arbeits- und organisationspsychologisch
begründete Kategorien, die einen Orientierungsrahmen für die
Teilnehmer darstellen und die Bandbreite operationalisierbarer und gestaltungsrelevanter
Themenfelder größtenteils abdecken.
| 1.
Unterrichtsgestaltung |
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- Sozialerziehung
- Lernatmosphäre
- Leistungskontrolle
- Motivation und Förderung
- Methodenmanagement
- Ressourcennutzung
- Unterrichtsausstattung
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| 2. Organisationale
Ressourcen |
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- Handlungsspielraum
- Schulische Ausstattung
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| 3. Soziale Ressourcen |
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- Soziale Unterstützung
- Soziales Klima
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| 4. Kommunikation |
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- Kommunikationsqualität zwischen den Eltern
- Kommunikationsqualität zwischen den Lehrkräften
- Kommunikationsqualität zwischen den Schülern
- Kommunikationsqualität zwischen den Eltern
und Lehrern
- Kommunikationsqualität zwischen den Schülern
und Lehrern
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| 5. Führung
und Leitung |
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- Organisationskompetenz
- Leitungskompetenz
- Schulorientierung
- Kooperationskompetenz
- Personenorientierung
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| 6. Beanspruchung
& Bewältigung |
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- Beanspruchungserleben
- Belastungserleben
- Bewältigungssituation
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| 7. Entwicklungsressourcen |
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- internes Entwicklungsmanagement der Schüler
- internes Entwicklungsmanagement der Lehrer
- Entwicklungsklima
- externes Kooperationsmanagement
- Fördermanagement
- internes Kooperationsmanagement
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| 8. Identität
und Ziele |
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- Gemeinsame Zielorientierung zwischen Lehrern
- Gemeinsame Zielorientierung zwischen Eltern
und Lehrern
- Schulverbundenheit
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Die Module von schulevaluation.de sind so aufgebaut,
dass die 8 Kategorien je nach Bedarf und Möglichkeit unterschiedlich
tief und oft erhoben werden können. Die Rastererhebungen stellen
jeweils die grundlegende Basis dar und ermöglichen allen Schulen
ein grobes Bild über die Situation an ihrer Schule in den 8 Bereichen.
Auf ihnen aufbauend können problemspezifische Feinanalysen erfolgen
bzw. durch Wiederholungsmessungen Veränderungen sichtbar gemacht
werden.
2.
Qualitätsfokus
Die fragenbezogenen Inhalte der 8 Kategorien bewegen
sich in den 3 flgd. Qualitätsdimensionen:
Strukturqualität: materielle,
strukturelle und personelle Rahmenbedingungen (z.B. Finanzen, Räumlichkeiten,
Gruppenstrukturen, Qualifizierung des Kollegiums, ...)
Prozessqualität: Art und Weise
der Unterrichts- und Organisationsgestaltung (z.B Unterrichtsgestaltung,
Arbeitsabläufe, Informationsfluss, Schulleben, Konferenzgestaltung)
Ergebnisqualität: Effizienz, Effektivität
der erbrachten Leistungen (z.B Fachliche und Soziale Kompetenz der Schüler,
Zufriedenheit der Eltern und Schüler, Wohlbefingen der Lehrkräfte,
...)
Kategorie |
Strukturqualität |
Prozessqualität |
Ergebnisqualität |
Unterrichts-
gestaltung |
z.B.
Lehrmittel, Schülerzusammensetzung, Qualifikation
|
z.B.
verständliche Unterrichtsgestaltung, Methodenvielfalt |
z.B.
fachliche Leistungen, |
Organisationale
Ressourcen |
z.B.
Stundenplangestaltung, techn. Ausstattung, Räumlichkeiten |
z.B.
Austausch von Lehrmitteln |
z.B.
Zufriedenheit mit der Raumnutzung |
Soziale
Ressourcen |
z.B.
Vorhandene Unterstützungs-, Gesprächsmöglichkeiten |
z.B.
Soziale Unterstützung, Soziales Klima |
z.B.
Wohlbefinden im sozialen Schulumfeld |
| Kommunikation |
z.B.
Informationsstrukturen (technisch, räumlich,
personell,...) |
z.B.
Informationsfluss (Direktheit, Zugang, aktive
Teilnahme, Übersichtlichkeit,...) |
z.B.
Informiertheit |
Führung
und Leitung |
z.B.
Führungszusammensetzung |
z.B.
Mitarbeiterorientierung, Aufgabendelegation, |
z.B.
Zufriedenheit mit der Schulleitung |
Beanspruchung
& Bewältigung |
z.B.
Anforderungen (Klassengrößen, ...), Belastbarkeit |
z.B.
Belastungserleben, Umgang mit Anforderungen |
z.B.
Bewältigte Anforderungen, Gesundheit, |
Entwicklungs-
ressourcen |
z.B.
Fortbildungsmöglichkeiten, Förderstrukturen |
z.B.
internes und externes Wissensmanagement, Innovationsklima, |
z.B.
Zufriedenheit mit dem Entwicklungsstand in der Schule,
der persönlichen Entwicklung |
Identität
und Ziele |
z.B.
Schulprogramm, ... |
z.B
Vielfältige außerunterrichtliche Aktivitäten,
|
z.B
Corporated Identity |
In den Befragungen werden hauptsächlich weiche Qualitätsindikatoren
erhoben. Das heißt, hier wird die Wahrnehmung der
Qualität in den einzelnen Schulbereichen abgefragt.
Die Objektivität der Daten ist sicher nicht eindeutig
gegeben, aber der Informationswert ist sehr groß.
Der subjektive Anteil der resultierenden Ergebnisse wird
dadurch relativiert, dass jede einzelne Meinung in die Auswertung
einfließt und dass die Vergleiche zwischen den Schulen
auf den gleichen weichen Qualitätsindikatoren beruhen.
Harte, d.h. eindeutig erfassbare, objektive Kriterien (z.B.
Klassengrößen, Krankenstand, Ergebnisse zentraler
Klassenarbeiten) müssen nicht über aufwendige
Befragungen erfasst werden, sondern können direkt durch
einen Verantwortlichen ausgefüllt werden (z.B. Schulleiter).

3.
Personenfokus
Wer wird befragt
Die Onlinebefragung stellt
Fragebögen für flgd. Gruppierungen zur Verfügung:
- Schule (vom Schulleiter ausgefüllt)
- Kollegium
- Eltern (bzw. gewählte Vertreter)
- Schüler (bzw. gewählte Vertreter)
Es wird empfohlen, dass Aussagen zu
bestimmten Themen möglichst aus verschiedenen Perspektiven getroffen
werden können. Dies ermöglicht ein umfassenderes Meinungsbild
und erhöht die Aussagekraft der Ergebnisse bzw. die Möglichkeiten
für Vergleiche und Verbesserungsansätze. Aussagen sollen nur
von denjenigen Gruppierungen getroffen werden, die auch eine Aussage machen
können. Das heißt, die Unterrichtssituation kann z.B. von Eltern
nicht direkt eingeschätzt werden. Hier können ausschließlich
die Lehrkräfte und Schüler zur Einschätzung herangezogen
werden. Die Entscheidung, welche Gruppierungen tatsächlich an der
Befragung teilnehmen, liegt im Ermessen der jeweiligen Schule selbst.
Über wen (was) wird befragt?
Der Personenfokus der Erhebung richtet
sich in relevanten Bereichen ebenfalls an die obigen Personengruppen,
allerdings nicht nur. Einzelne Fragen beziehen sich innerhalb der Schule
zusätzlich auf das Verwaltungspersonal und außerhalb der Schule
auf verschiedene Umfeldinstitutionen (Gemeinde, Jugendhilfe,...).
Wer erhält die Ergebnisse?
Die Evaluationsergebnisse werden von
schulevluation.de ausschließlich der Schule zurückgemeldet
und gehen nicht an Dritte (OSA, Gemeinde,...). Die Nutzung der Ergebnisse
liegt im Entscheidungsbereich der Schule. Die Daten können z.B. konkrete
Arbeits- u. Argumentationsbasis für Verbesserungsansätze, für
Mittelanfragen sowie für Qualitätssicherungsprozesse sein.
Die Rückmeldung der Ergebnisse
darf nicht dazu führen, dass Fronten verhärtet bzw. Daten für
persönliche Zwecke ausgenutzt werden. Deshalb werden die Daten anonym
erhoben und der Schule nur zusammengefasst und statistisch ausgewertet
zurückgemeldet. Der Absender einer persönlichen Aussage in den
Lehrer-, Eltern-, und Schülerfragebögen wird in den Ergebnissen
nicht erfassbar sein.
Selbstverständlich sind auch Sondererhebungen
möglich, die Einzelrückmeldungen zulassen: Dies wäre zum
Beispiel der Fall, wenn einzelne Lehrkräfte den Wunsch äußern,
neben der Einschätzung des Kollegiums zusätzlich ein anonymes
Meinungsbild über ihren eigenen Unterricht zu erhalten. In diesem
Fall werden die Ergebnisse ausschließlich der betroffenen Lehrkraft
zugesandt. Diese Ergebnisse werden ebenfalls nur in einer Form ausgehändigt,
in welcher der Absender einzelner Meinungen für den Lehrer nicht
nachvollziehbar sein wird. 
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