An dieser Stelle veröffentlichen wir gemischte Nachrichten aus dem System
Schule die uns als erwähnenswert erscheinen. Sie können sich auch per Email
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Ähnlich wie bei der im Rahmen der IGLU-Studie getesteten Lesekompetenz belegen Deutschlands Grundschüler bei der ebenfalls heute veröffentlichten TIMSS-Studie in Mathematik und Naturwissenschaften einen Platz im vorderen Drittel. Der Abstand zur Weltspitze ist hier jedoch wesentlich größer.
Die Landesregierung Baden-Württemberg könnte viel Geld sparen, wenn sie mehr in den Arbeits- und Gesundheitsschutz der 116.000 Lehrer/innen investieren würde. Nur etwa jede dritte Lehrkraft arbeitet bis zum Pensionsalter von 65.
[ mehr zum Thema Pensionierungsalter ]
Eine Studie seiner Arbeitsgruppe an der Universität Freiburg
ergab, dass offene Feindseligkeit, schwere Beleidigungen und Aggressivität,
denen Lehrkräfte im Klassenzimmer von Schülerseite ausgesetzt
sind, am stärksten die Lehrergesundheit belasten.
[ mehr zum Thema gesunde Lehrer/innen ]
Mediation an Schulen kann einen wichtigen Beitrag zu einem konstruktiven und gewaltfreien Miteinander an der Schule und der Gesellschaft leisten. Um die Idee dieser Form des Umgangs weiter zu verbreiten, vergibt klären & lösen für diese Ausbildung ein Stipendium, welches zur kostenfreien Teilnahme berechtigt. Bewerben können sich Arbeitslose, Studierende und Auszubildende, die später in der Schule arbeiten möchten.
[ mehr zur Ausbildung zum Schulmediator ]
Nach einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung fehlen dem deutschen Bildungswesen jährlich 29,4 Milliarden Euro – vom Elementarbereich über die Allgemeinbildenden Schulen, die Berufs- und Hochschulen bis hin zur Weiterbildung. DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki forderte die politisch Verantwortlichen auf, mehr Ressourcen in den Bildungssektor fließen zu lassen. „Bei der Bildung gibt es zur öffentlichen Hand keine Alternative. Der Markt alleine ist zu einem solchen Kraftakt nicht in der Lage“, sagte Matecki am Dienstag in Berlin.
[ mehr zu den fehlenden Geldern im Bildungssystem ]
Kultusministerium betont die Vorzüge des sozialen Lernens in jahrgangskombinierten Klassen. Zum Beispiel nehmen bei einer Kombination der Jahrgangsstufen 1 und 2 die Zweitklässler die Schulanfänger an die Hand und führen sie in die Rituale an der Schule ein. Sie begleiten und unterstützen sie beim Lernen. Dabei bauen die Zweitklässler selbst Verantwortungsbewusstsein auf und üben sich in der erfolgreichen Weitergabe von Wissen und Kenntnissen. Erst- und Zweitklässler lernen, alters- und entwicklungsgerecht miteinander kleine Projekte zu erarbeiten.
[ mehr zu den Chancen, die jahrgangskombinierte Klassen bieten ]
Mit ´Hauruck´-Konzepten ist den Schulen nicht gedient - "Ja" zu mehr und professioneller Fortbildung, aber "nein" zu verordneter Zwangsfortbildung in den Ferien.
Stuttgart, 18.07.2008."Kaum sind ins Jagdhorn geblasene Töne im Wald der Bildungsvorschläge verhallt, da wird erneut zur Jagd auf die Lehrerschaft geblasen", kritisiert der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, die jüngsten Äußerungen von Finanzminister Willi Stächele zum Thema "Lehrerfortbildung".
[ mehr zu den Empfehlungen des Philologenverbandes ]
Schwerin, 11.07.2008. Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 wird das Produktive Lernen auf insgesamt 25 Schulstandorte ausgeweitet. Grundlage für die landesweite Einführung dieser Bildungsform waren die Ergebnisse des dreijährigen Pilotprojektes an fünf Regionalen Schule und einer Gesamtschule. Das Institut für Produktives Lernen in Europa (IPLE), das das Projekt wissenschaftlich begleitet, legt jetzt die Abschlussevaluation der Pilotphase vor.
[ mehr zum interessanten Konzept des Produktiven Lernens ]
Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Pläne zur längst
überfälligen Senkung des Klassenteilers und schlägt vor, den Klassenteiler
mittelfristig auf 25 an allen Schularten zu senken. Außerdem sollen die
Schulen zusätzliche Stellen in Form von flexibel einsetzbaren Poolstunden
erhalten.
[ mehr zur geplanten Senkung des Klassenteilers in Baden-Württemberg ]
Berlin - „Wir brauchen dringend einen bundesweiten Lehrerarbeitsmarkt“, fordert Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) heute in der Süddeutschen Zeitung.
[ mehr zum Lehrermangel und den Forderungen des Verbandes Bildung und Erziehung ]
Berlin - Heute wurden zehn besonders innovative Grundschulen mit dem Bundespreis „GOLDENER FLOH“ 2008 in Berlin ausgezeichnet. Dieser Grundschul-OSCAR ist ein Förderpreis vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der Stiftung LERNEN der Schul-Jugendzeitschriften FLOHKISTE und floh!, mit dem kreatives, alle Sinne ansprechendes Lernen besonders gewürdigt wird.
[ mehr zur Verleihung des "Goldenen Flohs" in Berlin ]
Stuttgart, 13. 06. 2008. Auf Unverständnis stößt beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, dass die Landesregierung nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten künftig lediglich Gymnasiasten nachmittags bei den Hausaufgaben helfen lassen will, nicht jedoch den Haupt-, Real- und Sonderschülern. Damit habe sich das Land selber ein Armutszeugnis ausgestellt, moniert der VBE-Sprecher.
[ mehr zu der unverständlichen Handlung der Landesregierung ]
Die Bundesregierung setzt in der Bildungspolitik verstärkt auf das Prinzip der Vorsorge. "Wir müssen den Kindern von klein an die Chance zum Lernen und zum sozialen Aufstieg geben", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin anlässlich der Veröffentlichung des nationalen Bildungsberichts. "Unser Ziel ist Prävention statt Reparatur. Der Bericht gibt uns wichtige Informationen, wie das zu schaffen ist."
[ mehr zum zweiten nationalen Bildungsbericht ]
Acht Ganztagsschulen aus ganz Deutschland haben am Dienstag in Berlin eine besondere Auszeichnung erhalten: Mit ihren vorbildlichen Beteiligungs-Projekten haben sie den Wettbewerb "Zeigt her eure Schule" für sich entschieden. Den Preis überreichten Eva Luise Köhler, Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), und Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium.
[ mehr zu den Auszeichnungen für vorbildliche Beteiligungsprojekte ]
Herten - 19. Mai 2008. Im Sommer dieses Jahres startet das ProKids-Institut der PROSOZ Herten GmbH die größte Kinderstudie ihrer Art: Unter der Schirmherrschaft von Dr. Ursula von der Leyen werden für das LBS-Kinderbarometer Deutschland 2008 rund 12000 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland zu ihrer Lebenssituation befragt.
[ mehr zum LBS-KInderbarometer ]
Essen, 13.05.2008. Mit der Novellierung des Schulgesetzes hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft einen Erfolg errungen und eine verfassungskonforme Lösung in der Frage der Mitbestimmung des Lehrerrates in der "eigenverantwortlichen" Schule durchgesetzt. Der Katalog der Dienstvorgesetztenaufgaben der Schulleiter/innen ist auf 10 Punkte begrenzt. Die Stellung des Lehrerrates an den eigenverantwortlichen Schulen wird gestärkt, sein Recht auf Mitbestimmung und sein Anspruch auf Fortbildung werden anerkannt.
[ mehr zum neuen Gesetz zur Mitbestimmung der Lehrer ]
Berlin, 5. Mai 2008. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland starten zum fünften Mal den bundesweiten Schulwettbewerb "Fit for Job." Mit dem Preis werden allgemein bildende Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Vorbereitung ihrer Schüler auf das Berufsleben einsetzen. Dotiert ist der Wettbewerb mit 10.000 Euro, die Schirmherrschaft hat Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan übernommen.
[ mehr zum bundesweiten Schulwettbewerb ]
Einen „Super-GAU für die empirische Bildungsforschung und einen Triumph für das längere gemeinsame Lernen“, sieht Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in den Vorgängen um die „Element-Studie“ des Berliner Senats. Nach Bekanntwerden der Studie hatte sich herausgestellt, dass die Interpretationen des Verfassers, Prof. Rainer Lehmann, durch die Daten der Untersuchung widerlegt würden.
[ mehr zur Studie über die frühe Selektion in de Schule ]
Zum internationalen Kindertag am 01. Juni 2008 Reinhard Kahls neuer Film Kinder! in vielen deutschen Kinos zu sehen. Karten können ab dem 05. Mai kostenlos bestellt werden. Sehen Sie hier erste Filmausschnitte im Internet:
http://de.youtube.com/user/archivderzukunft
[ mehr zur beeindruckenden Dokumentation von Reinhard Kahl ]
Durch ihre Teilnahme am Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag erobern sich immer mehr junge Frauen einen technischen Studiengang oder Ausbildungsplatz. So haben sich im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland 13 300 Studienanfängerinnen im ersten Hochschulsemester für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entschieden. Das waren 13% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der männlichen Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften stieg um 8% auf 48 300.
[ mehr zum bundesweiten Girl's Day ]
Stuttgart – Die GEW spricht sich für mindestens eine halbe Stelle Leitungszeit für Schulleitungen und mehr Personal in den Sekretariaten aus. „Es darf nicht sein, dass Schulleiter und Schulleiterinnen nur damit beschäftigt sind, ihren Computer mit Statistiken über ihre Schüler zu füttern. Es muss genügend Zeit für die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte bleiben“, sagte am Mittwoch (19.03) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei der Gründung einer landesweiten Arbeitsgruppe von Schulleiter/innen in der GEW. Die GEW organisiert in Baden-Württemberg die meisten Schulleiter/innen.
[ mehr zur Schulleitungsproblematik ]
München, 18.03.2008: Das vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) entwickelte Konzept der "Regionalen Schulentwicklung" (RSE) stößt in ganz Bayern auf großes Resonanz: "Inzwischen haben über 400 Gemein-den Interesse signalisiert, rund 200 wünschen eine persönliche Beratung", informierte BLLV-Präsident Klaus Wenzel heute in München. Die Offensive des BLLV, weiteres Schulsterben auf dem Land da zu verhindern, wo es möglich ist, hat enorm an Fahrt gewonnen", betonte er.
[ mehr zur regionalen Schulentwicklung in Bayern ]
"Die Weiterentwicklung des Schulsystems der Sekundarstufe I in Rheinland-Pfalz zur ,Zweigliedrigkeit mit Plus' ist auf einem guten Weg. Das zeigen die vielen Debatten, Planungen und Beschlüsse in Schulen, Kreisen, Städten und Gemeinden, die seit der Vorstellung der Leitlinien der Landesregierung im vergangenen Herbst in Gang gekommen sind. Der Entwurf des Landesgesetzes zur Änderung der Schulstruktur, der heute im Ministerrat im Grundsatz gebilligt wurde, liefert nun den rechtlichen Rahmen, um im Schulsystem die Chancengleichheit zu verbessern, klare Wege aufzuzeigen und gute Perspektiven zu sichern."
Das betonte Bildungsministerin Doris Ahnen auf einer Pressekonferenz heute in Mainz, auf der sie die Eckpunkte des Gesetzentwurfs öffentlich vorstellte.
[ mehr zum neuen Schulsystem in Rheinland-Pfalz ]
Mit einem deutlichen Plus und einem neuen Besucherrekord schloss die didacta am Samstag in Stuttgart ihre Pforten: Rund 83.000 (2005, bei der letzten Veranstaltung in Stuttgart: 77.532) Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Trainer und engagierte Eltern besuchten die wichtigste europäische Bildungsmesse.
Sie informierten sich bei 794 beteiligten Unternehmen, was ein neuer didacta-Rekord ist, in den Bereichen Kindergarten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation und Weiterbildung/Training zu Neuheiten und Trends.
Zudem nutzten sie das breitgefächerte Rahmenprogramm mit rund 1.500 Veranstaltungen um sich gezielt fortzubilden, neue Trends zu erfahren, sich auszutauschen und bildungspolitische Standpunkte zu diskutieren.
[ mehr zum Schlussbericht der didacta ]
Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat [...] im Senat über den Stand der Vorbereitungen zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells aus Stadtteilschule und Gymnasium berichtet.
Die Behörde für Bildung und Sport (BBS) entspricht damit dem bürgerschaftlichen Ersuchen, die insgesamt 184 Empfehlungen der Enquete-Kommission zur Entwicklung der Bildung in Hamburg schrittweise umzusetzen (Drucksache 18/6026).
[ mehr zum aktuellen Stand der geplanten Änderungen im Hamburger Schulsystem ]
Uns ist es wichtig, bezüglich der aktuellsten PISA-Studie den Usern von Schulevaluation.de eine objektive Darstellung der Ergebnisse zu präsentieren.
Aus diesem Grund finden Sie hier die Pressemitteilung der OECD und nicht die durchaus kritikwürdige und überdenkenswerte Interpretation des BMBF. Ziehen Sie selbst Ihre Schlüsse aus diesen neuesten Resultaten.
[ mehr zu den Ergebnissen der PISA-Studie 2006 für Deutschland ]
Die am 28.11.2007 veröffentlichte internationale Leseuntersuchung PIRLS/IGLU zeigt, dass Deutschlands Grundschulen im europäischen Spitzenfeld zu finden sind.
[ mehr zu der Bekanntgabe der aktuellen IGLU-Untersuchung ]
Schavan und Zöllner stellen Rahmenprogramm zur Empirischen Bildungsforschung des Bundes und Forschungsinteressen der Länder vor.
Um die Qualität der Bildung in Deutschland zu verbessern, wird die Bildungsforschung immer wichtiger. Wissenschaftler beschäftigen sich dabei mit zahlreichen Fragen zum Thema Schule, wie sich zum Beispiel Unterrichtsmethoden verbessern lassen oder Kinder aus sozial schwachen Familien besser gefördert werden
[ mehr zu den neuen Ansätzen von Bund und Ländern zum Thema Bildungsforschung ]
In Rheinland-Pfalz wird die Hauptschule abgeschafft. Das künftige Angebot der weiterführenden Schulen umfasse neben dem Gymnasium und der Integrierten Gesamtschule (IGS) die neue Realschule plus.
Klare Wege sollen für mehr Chancengleichheit, mehr Durchlässigkeit und gute Perspektiven sorgen“, unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung der neuen Leitlinien für die Schulentwicklung im Land, die vom Schuljahr 2009/2010 an gelten sollen.
[ mehr zur Abschaffung der Hauptschule in Rheinland-Pfalz ]
"Kinder und Jugendliche gleich welcher Herkunft müssen die gleichen Chancen auf Bildung, Schule, Hochschule und Beruf haben." Dies sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einer internationalen Konferenz in Berlin zur "Integration durch Bildung".
Die "Abhängigkeit des Bildungserfolges von sozialer Herkunft" müsse gebrochen werden. Dies forderte die Bundeskanzlerin vor rund 400 Fachleuten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft verschiedener OECD-Staaten.
[ mehr zur Rede Merkels über die Integration durch Bildung ]
Die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele, die im Rahmen der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung festgelegt wurden, sind unzureichend. Dies ist das zentrale Ergebnis des Jahresberichts 2007 der Europäischen Kommission über die Erreichung der Lissabon-Ziele im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, der heute veröffentlicht wird.
Die Fortschritte seit dem Jahr 2000 werden darin anhand von Indikatoren beurteilt; im Mittelpunkt stehen dabei fünf von den Mitgliedstaaten gemeinsam festgelegte Benchmarks für das Bildungswesen.
[ mehr zum Jahresbericht der Europäischen Kommission ]
Bundesbildungsministerin Annette Schavan spricht sich für die stärkere Kooperationen zwischen Kitas und Grundschulen aus. Das BMBF stellt dazu eine Expertise zur besseren Verzahnung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen vor, um Kindern zwischen drei und zehn Jahren bestmögliche Bildungchancen zu ermöglichen. Der Blick der Expertise richtet sich in diesem Zusammenhang auch auf andere Länder, und skizziert, welche bestehenden Modelle sich bereits erfolgreich etabliert haben.
[ mehr zur aktuellen Expertise des BMBF]
Am Dienstag, den 18.09.2007, wurde in Berlin die neue Ausgabe des OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick" vorgestellt.
In dem Bericht finden sich u. a. Stellungnahmen zur Professionalisierung von Lehrern, sowie der Verbesserung von Schulqualität in Form von Schulevaluation und Bildungsmonitoring. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Präsentation des OECD-Berichts zusammengefasst und gibt gleichzeitig einen Überblick über die wichtigsten Inhalte der Studie.
[ mehr zur Vorstellung des aktuellen OECD-Berichts ]
Der Zustand der Bildungssysteme in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren nachhaltig verbessert. Die Studie Bildungsmonitor 2007 weist im Vergleich zum Bildungsmonitor 2004 einen durchschnittlichen Zuwachs von 9,5 Punkten für alle Bundesländer bei einem durchschnittlichen Gesamtergebnis von aktuell 58,8 Punkten aus.
Die größten Fortschritte (13 Punkte im Schnitt) können die ostdeutschen Bundesländer mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern verbuchen, sowie die Stadtstaaten Berlin und Bremen. Das sind zentrale Ergebnisse der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellten Bildungsstudie.
In Baden-Württemberg startet im Herbst ein Modellversuch zur engeren Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule in Form von sogenannten Bildungshäusern.
Zentrales pädagogisches Strukturelement der Bildungshäuser sind einrichtungsübergreifende Lern- und Spielzeiten in jahrgangsgemischten Gruppen. Kultusminister Helmut Rau: „Unser Ziel ist es, Kindern eine kontinuierliche und bruchlose Entwicklung ihrer Bildungsbiografie zu ermöglichen."
Mehr Chancen für Hauptschüler in Bayern. Kultusminister Schneider und Spitzen von IHK, HWK und vbw unterzeichnen Pakt "Hauptschule – Wirtschaft".
Ziel dieses Paktes soll sein, die Ausbildungsreife der HauptschulabgängerInnen sicherzustellen und ihnen Angebote für aktuelle Ausbildungsplätze zu offerieren.
[ mehr zum Schulterschluss in Bayern ]
Die Hauptschulen in BW erhalten zusätzliche finanzielle Untersützung. Das Gesamtpaket von 26 Mio Euro jährlich soll zur Stärkung der individellen Förderung der Schüler, sowie zur Verbesserung von Kooperationen zwischen Haupt- und Realschulen beitragen.
Die Stiftung Partner für Schule stellt unter www.unternehmen-fuer-schulen.nrw.de ein neues Portal vor.
Unternehmen unterstützen das Bildungssystem. Neben Maßnahmen des klassischen Sponsorings werden auch kreative Praxisprojekte vorgestellt.
Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg initiert Längsschnittstudie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zu den Hauptschulen
Ein Offener Brief zur aktuellen Schulentwicklungsdebatte vom Bodensee. Rektoren kritisieren die "neuen" Vorschläge Ihres Ministeriums in ungewöhnlich deutlicher Form.
Die Pilotstudie von Schulevaluation.de ist erfolgreich abgeschlossen. Ab jetzt können Sie Ihre Schule zu einer Standortbestimmung durch Schulevaluation.de anmelden. Informieren Sie sich umfassend bei uns.
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